Hospiz Bergstraße

   

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Einsegnungsfeier 25.07.2010


 


Doris Kellermann, die zusammen mit Dr. Wolfgang Nieswandt den
Hospiz-Verein Bergstraße gegründet hatte, moderierte die Einsegnungsfeier.
Bereits bei der Gründung des Hospiz-Verein Bergstraße im Jahr 1994
war der Bau des stationären Hospizes als Ziel in die
Satzung mit aufgenommen worden.

 


Dr. Wolfgang Nieswandt betonte, dass es in der letzten Lebensphase
eines Menschen nicht darum gehe, dem Leben noch weitere Tage hinzufügen,
sondern diese Tage mit Leben zu erfüllen. „Deshalb ist dieses Haus als Haus
des Lebens geplant und gebaut worden und nicht als ein Sterbehaus“.
 

Der Architekt Herbert Rohde übergibt den symbolischen Schlüssel
an den 2. Vorsitzenden des Hospiz-Vereins, Karl-Peter Weis,
der Leiter des Bauauschusses und Bau-Beauftragter war.
 

Karl-Peter Weis übergibt den symbolischen Schlüssel zum Hospiz
an den Geschäftsführer des Hospizes, Michael Braun, der wiederum
den Schlüssel an die Hospizleiterin Andrea Lennert weitergibt.
 

Der Geschäftsführer des Hospizes, Michael Braun,
dankte allen am Bau Beteiligten, die in unzähligen
Ehrenamtsstunden für die Verwirklichung dieses Projektes
gesorgt haben.
 

Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Meister erklärte,
dass der Staat nicht dafür sorgen könne, „dass in den
letzten Tagen eines Menschen dessen Würde gewahrt wird.
Das können nur Menschen für Menschen leisten.“
 

Landrat Matthias Wilkes ist sich sicher, „dass es das schönste Hospiz ist,
das wir in Deutschland haben“. Für ihn ist die Eröffnung des Hospizes
ein „Freudentag im Angesicht des Todes“. Der Wert einer Gesellschaft
ließe sich nicht daran messen, wie viel Geld verdient oder umgesetzt werde,
 „sondern wie mit den Armen, Kranken und Schwachen umgegangen wird.
Es ist eine gelebte Form von Nächstenliebe, die hier praktiziert wird.“
 

Bürgermeister Thorsten Hermann würdigte die Arbeit und Ausstrahlung
des Hospiz-Vereins Bergstraße. „Ich habe in den vergangenen Jahren keine andere Bürgerbewegung wahrgenommen, die so erfolgreich gearbeitet hat.“

“Der Segen Gottes ruht auf diesem Haus“, erklärte der katholische Dekan Thomas Groß. „Das spüren wir. Menschen setzen sich hier für das Leben ein.“
Die evangelische Dekanin Ulrike Scherf betonte, „dass jedem Menschen, selbst wenn er am Ende seiner Kräfte ist
und den Tod vor Augen hat, eine unverbrüchliche Würde inne wohnt. Sie ist ihm als einmaligem,
kostbaren Geschöpf Gottes geschenkt. Er ist und bleibt wertvoll, wie auch immer es um ihn steht.“
 

Margarete Keilmann, stellvertretende Pflegedienstleiterin, Hospizleiterin Andrea Lennert und Geschäftsführer Michael Braun
mit dem symbolischen Schlüssel zum Hospiz.