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Doris Kellermann, die zusammen mit Dr. Wolfgang
Nieswandt den
Hospiz-Verein Bergstraße gegründet hatte, moderierte
die Einsegnungsfeier.
Bereits bei der Gründung des Hospiz-Verein
Bergstraße im Jahr 1994
war der Bau des stationären Hospizes als Ziel in die
Satzung mit aufgenommen worden.
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Dr. Wolfgang Nieswandt betonte, dass
es in der letzten Lebensphase
eines Menschen nicht darum gehe, dem Leben noch
weitere Tage hinzufügen,
sondern diese Tage mit Leben zu erfüllen. „Deshalb
ist dieses Haus als Haus
des Lebens geplant und gebaut worden und nicht als
ein Sterbehaus“.
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Der Architekt Herbert Rohde übergibt den
symbolischen Schlüssel
an den 2. Vorsitzenden des Hospiz-Vereins,
Karl-Peter Weis,
der Leiter des Bauauschusses und Bau-Beauftragter
war.
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Karl-Peter Weis übergibt den symbolischen Schlüssel
zum Hospiz
an den Geschäftsführer des Hospizes, Michael Braun,
der wiederum
den Schlüssel an die Hospizleiterin Andrea Lennert
weitergibt.
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Der Geschäftsführer des Hospizes, Michael Braun,
dankte allen am Bau Beteiligten, die in unzähligen
Ehrenamtsstunden für die Verwirklichung dieses
Projektes
gesorgt haben.
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Bundestagsabgeordneter Dr. Michael
Meister erklärte,
dass der Staat nicht dafür sorgen könne, „dass in
den
letzten Tagen eines Menschen dessen Würde gewahrt
wird.
Das können nur Menschen für Menschen leisten.“
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Landrat Matthias Wilkes ist sich
sicher, „dass es das schönste Hospiz ist,
das wir in Deutschland haben“. Für ihn ist die
Eröffnung des Hospizes
ein „Freudentag im Angesicht des Todes“. Der Wert
einer Gesellschaft
ließe sich nicht daran messen, wie viel Geld
verdient oder umgesetzt werde,
„sondern wie mit den Armen, Kranken und Schwachen umgegangen wird.
Es ist eine gelebte Form von Nächstenliebe, die hier
praktiziert wird.“
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Bürgermeister Thorsten Hermann
würdigte die Arbeit und Ausstrahlung
des Hospiz-Vereins Bergstraße. „Ich habe in den
vergangenen Jahren keine andere Bürgerbewegung
wahrgenommen, die so erfolgreich gearbeitet hat.“ |

“Der Segen Gottes ruht auf diesem
Haus“, erklärte der katholische Dekan Thomas Groß.
„Das spüren wir. Menschen setzen sich hier für das
Leben ein.“
Die evangelische Dekanin Ulrike Scherf betonte,
„dass jedem Menschen, selbst wenn er am Ende seiner
Kräfte ist
und den Tod vor Augen hat, eine unverbrüchliche
Würde inne wohnt. Sie ist ihm als einmaligem,
kostbaren Geschöpf Gottes geschenkt. Er ist und
bleibt wertvoll, wie auch immer es um ihn steht.“
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Margarete Keilmann, stellvertretende
Pflegedienstleiterin, Hospizleiterin Andrea Lennert
und Geschäftsführer Michael Braun
mit dem symbolischen Schlüssel zum Hospiz.
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