Gründungsidee und Konzept

Cicely Saunders

Ziel 1: Gründung eines stationären Hospizes
Dass an der Bergstraße ein stationäres Hospiz dringend benötigt wurde, merkten die Hospizbegleiterinnen des Hospiz-Vereins Bergstraße täglich bei ihrer Arbeit, sei es, dass die Angehörigen unheilbar kranker und sterbender Menschen überfordert oder keine Angehörigen vorhanden waren, oder weil diese Menschen wünschten, ihre letzten Tage an einem Ort zu verbringen, in dem sie sich aufgehoben fühlen und wo sie sicher sein können, dass ihr Sterben weder künstlich verlängert noch ihr Leben verkürzt wird und sie bei Bedarf mit einer angemessenen Schmerztherapie würdig sterben können.

Gründung der Hospiz-Stiftung Bergstraße
Auf Initiative des Hospiz-Vereins Bergstraße e.V. haben sich im August 2001 die 8 Hospiz-Gruppen des Kreises Bergstraße zu einer Interessensgemeinschaft zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Stiftung als finanzielle Basis für ein stationäres Hospiz zu gründen, welches in Bensheim den Standort haben sollte, denn eine entsprechend ausgestattete Stiftung sollte die Hospizarbeit auf die Dauer finanziell unabhängig vom versiegenden Tropf der Sozialhaushalte machen. Auf der anderen Seite hofften die Stiftungsgründer, dass die Konstruktion einer Stiftung für viele Bürger Motivation sein wird, Zustiftungen zu tätigen, da diese in ihrer Substanz auf Dauer erhalten bleiben und die Erträge nur für den vorbestimmten Zweck verwendet werden können.

Nachahmenswert sind viele Aktionen Bergsträßer Bürger, die zu Geburtstagen und sonstigen festlichen Anlässen statt Geschenke anzunehmen, um Zustiftungen für die Hospiz-Stiftung Bergstraße bitten.

Bau des Stationären Hospizes Bergstraße
Im Dezember 2008 haben sich Hospiz-Stiftung Bergstraße und Hospiz-Verein Bergstraße e.V. gemeinsam darauf geeinigt, dass der Hospiz-Verein die Bauherrenschaft für den Neubau des stationären Hospizes und den späteren Betrieb übernimmt. Die HSB hat die von ihr gesammelten Spendenmittel in das Bauvorhaben eingebracht und setzt sich seit dem Hospizbau für die Sicherstellung des laufenden Betriebs des Stationären Hospizes ein.
Der Neubau des Hospizes war ein großer Kraftakt für den Hospiz-Verein Bergstraße und konnte nur mit ausreichender Disziplin und der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer und vieler Förderer gelingen.

Der erste Spatenstich für das Stationäre Hospiz Bergstraße erfolgte am 27. April 2009.
Am 25. Juni 2010 wurde das Hospiz eröffnet, im August die ersten Gäste aufgenommen. Seitdem ist das Hospiz fast durchgängig voll belegt.

Ziel 2: Intensivierung der ambulanten Hospizarbeit
Kernziel der Hospizarbeit ist es, unheilbar kranken und sterbenden Menschen ein würdevolles Leben bis zum Tod im häuslichen Umfeld zu ermöglichen, sie und die Angehörigen zu begleiten, zu stärken und zu unterstützen, sowie die Angehörigen in ihrer Trauer zu begleiten.  
Dementsprechend ist die eigentliche Hospiztätigkeit die ambulante.
Wie bereits oben erwähnt, ist es jedoch nicht immer möglich, ein würdevolles Sterben zu Hause zu ermöglichen. Für diese Fälle ist das stationäre Hospiz vorgesehen.
Es gehört zum Wesen der ambulanten Sterbebegleitung, dass sie ehrenamtlich geleistet wird (im Gegensatz zur palliativmedizinischen und palliativpflegerischen Arbeit). 
Wenn das Stiftungsvermögen ausreichend hoch ist, wird auch die ambulante Hospizarbeit im Kreis Bergstraße gefördert.
Näheres dazu unter "Förderrichtlinien".

10 Jahre Hospiz-Stiftung Bergstraße
Am 20. April 2012 beging die Hospiz-Stiftung Bergstraße mit einem großen Festakt ihr 10-jähriges Jubiläum.

Seit 2013 arbeitet die Hospiz-Stiftung Bergstraße eng mit der Impulse-Stiftung zusammen.

Auszeichnung
2013 wurde die Hospiz-Stiftung Bergstraße von der Hessischen Landesregierung für das vorbildliche gesellschaftliche Engagement und ihre beispielhafte Stiftungsarbeit ausgezeichnet.

10 Jahre Hospiz-Stiftung Bergstraße

Am 20. April 2012 feierte die Hospiz-Stiftung Bergstraße mit einem großen Festakt ihr 10-jähriges Jubiläum.

Zu diesem Anlass verfasste Vorstandsmitglied Pfarrer i.R. Rüdiger Bieber eine Festschrift, die in der Stiftungs-Geschäftsstelle erhältlich ist - so lange der Vorrat reicht.

Auszüge aus den Grußworten für die Festschrift, die die Hospiz-Stiftung Bergstraße anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums erhalten hat, finden Sie unter Hospizbrief 1/2012 (auf Seite 2) .

Zur Fotostrecke: 

Impressionen 1: Festredner 

Impressionen 2: Übergabe der Urkunden 

Impressionen 3: Geselliges Beisammensein


Weitergehende Informationen über die Stiftungsarbeit vermitteln ebenfalls die Festreden:

Streiflichter
Pfr. i.R. Rüdiger Bieber, Vorstand der HSB

Grundlage und Motivation der Hospizarbeit
Pfarrerin und Dekanin Ulrike Scherf, Beirätin der HSB

Leben in Würde bis zuletzt
Michael Braun, Geschäftsführer des stationären Hospizes Bergstraße

Lohnt es sich zu stiften?
Birgit Kissel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bensheim

HSB-Auszeichnung: Stiftung des Monats
 

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Kontakt

Hospiz-Stiftung Bergstraße
Margot-Zindrowski-Haus
Sandstraße 11
64625 Bensheim
Tel.: 06251-98945-11
post@hospiz-stiftung-bergstrasse.de